2. September 2017

«Die Grundwerte habe ich von meinen Eltern»

Seit sieben Jahren leitet Christoph Reis das iwaz in Wetzikon. Im Interview mit dem Zürcher Oberländer spricht er über seine Arbeit, sein Leben und seine Träume.

Was heisst «helfen» für Sie?
Anderen zu helfen, ist das Edelste, was wir tun können. Helfen ist vielseitig, anspruchsvoll und bedeutet nicht nur zu unterstützen, sondern auch zu begleiten, einzufordern und zu motivieren.

Was wollen Sie für die Bewohner, Mitarbeitenden und Lernenden im iwaz erreichen
Wichtig ist mir, die Lebensqualität aller Menschen im iwaz stets zu erhöhen und zu verbessern – sei dies durch eine angepasste Tagesstruktur, durch behindertengerechte Wohn-, Ausbildungs- und Arbeitsplätze oder durch agogische Begleitung im Alltag.

Von wem haben Sie in Ihrem Leben am meisten gelernt, konkret auch für Ihr Berufsleben?
Das ist je nach Lebensphase unterschiedlich. Die Grundwerte wie die Lebenseinstellung habe ich von meinen Eltern, die sehr vieles aufgegleist haben. Dann waren es viele gute und kompetente Vorgesetzte.

Welche historischen Persönlichkeiten hätten Sie gern getroffen und was hätten Sie sie gefragt?
Die beiden Friedensnobelpreisträger Henri Dunant und Mutter Teresa. Die Frage würde lauten: Sehen Sie ihr Lebenswerk richtig umgesetzt und welche Handlungsempfehlungen könnten Sie uns mit auf den Weg geben, damit es Krieg und Armut nicht mehr gibt?

Was ist einer Ihrer grössten Träume?
Im Rahmen einer Benefizveranstaltung zugunsten des iwaz würde ich gerne eine Runde Golf mit Barack Obama und Tiger Woods spielen.

Lesen Sie hier das ganze Interview

Dies ist ein Beitrag der Zürcher Oberland Medien AG. Das Interview wurde am 2. September 2017 publiziert.