iwaz Stories, Berufsportrait von Simona

Ich bin stolz auf das, was ich geschafft habe

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Dieses schöne Berufsporträt von Simona ist Teil unserer Reihe «iwaz-Stories», in der wir die vielfältigen Berufe im iwaz vorstellen. Das Interview führte und den Text erstellte Gery Büchel aus unserem Redaktionsteam.

Vom Einstieg zur Fachkraft – Simonas Geschichte im iwaz

Mein Name ist Simona König, ich wurde im Dezember 38 Jahre alt. Ich arbeite seit 21 Jahren im iwaz und wohnte auch 13 Jahre hier. Als Einstieg ins iwaz hatte ich Gelegenheit eine Ausbildung in der Elektromontage zu absolvieren. Danach habe ich in verschiedenen Abteilungen gearbeitet. Mir hat der damalige Arbeitsbereich nicht mehr gefallen und wollte wechseln. Dabei bekam ich die nötige Unterstützung durch das agogische Personal.

Seit neun Jahren arbeite ich als Sachbearbeiterin in der iwaz RehaTech. Ich brauche Assistenz, da es mir aufgrund meiner Beeinträchtigung im ersten Arbeitsmarkt zu hektisch zu und her geht. Deshalb arbeite ich im iwaz Sozialunternehmen. Mir gefällt meine Arbeit, weil ich sehr selbständig arbeiten kann. Im Verlauf meines bisherigen Berufslebens musste ich mich auch schwierigen Situationen stellen. Mein Perfektionismus stand mir oft im Weg.

Heute bin ich stolz, dass ich diverse komplexe Arbeiten erledigen kann. Die Tatsache, dass ich die Möglichkeit bekam, in der iwaz RehaTech zu arbeiten, zählt zu den schönsten Momenten, die ich erleben durfte.

Telefonate entgegennehmen, Kundenwünsche bearbeiten und der zuständigen Person weiterleiten oder Rechnungen schreiben gehören zu den Hauptaufgaben meines Berufsalltags.

Mit Planung und Unterstützung ans Ziel

Personen oder Vorlagen, die mir bei Fragen Unterstützung bieten, helfen mir besonders bei der Bewältigung meiner Aufgaben. Die Mischung von Mitarbeitern mit und ohne Beeinträchtigung gefällt mir besonders gut. Es erfüllt mich mit Freude, dass ich als vollwertige Mitarbeiterin behandelt werde. Ich verstehe mich gut mit dem Team. Aus meiner Sicht habe ich mein berufliches Ziel erreicht und bin mit meiner Situation zufrieden. Für meine Zukunft würde ich mir wünschen, dass ich meine bisherige Tätigkeit weiterhin so gut ausführen kann wie bisher.

Die grösste Schwierigkeit in meinem Alltag ist das Planen, um von A nach B zu kommen. Andererseits motiviert es mich, wenn ich sehe, dass ich wieder etwas geschafft habe, dass ich mir als viel schwieriger vorgestellt habe.

Glaub an dich und bleib dran

Wenn sich jemand mit einer Beeinträchtigung für eine berufliche Tätigkeit interessiert und etwas erreichen will, gebe ich ihm/ihr den Rat, dass sie mutig ist, hartnäckig bleibt, auf ihre Fähigkeiten vertrauen und letztendlich die Hoffnung nicht aufgeben soll.