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Geschichte des IWAZ

In den späten Sechzigerjahren wurde im Raum Ostschweiz ein Bedarf für ein Heim für Menschen mit schwersten körperlichen Behinderungen festgestellt. Die Stiftung "IWAZ Schweizerisches Wohn- und Arbeitszentrum für Mobilitätsbehinderte" in Wetzikon wurde am 27. November 1967 als private Stiftung gegründet.

Diese kaufte im Wetziker Dorfteil Medikon ein Grundstück mit 7'000 Quadratmetern Bauland. Unter finanzieller Mitwirkung der Invalidenversicherung (IV), verschiedener Ostschweizer Kantone und grosszügiger Spenderzusagen aus der Bevölkerung sowie namhafter Industriebetriebe im Zürcher Oberland konnte bald mit dem Bau des Zentrums begonnen werden.

Am 1. Oktober 1973 zogen die ersten Menschen mit schweren Behinderungen im IWAZ, dem Schweizerischen Wohn- und Arbeitszentrum für Mobilitätsbehinderte in Wetzikon ein. Das IWAZ bot anfänglich für 35 Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Zuhause und für 50 Mobilitätsbehinderte einen Arbeitsplatz in den Werkstätten.

In mehreren Etappen wurde das Zentrum ausgebaut und bietet heute auf 21'000 Quadratmetern für 170 Menschen mit einer körperlichen Behinderung oder einer psychischen Erkrankung sowie 26 Lernende Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in den Produktions- und Dienstleistungsbetrieben des IWAZ sowie 63 Wohnplätze und 6 Wohnungen. Rund 120 nicht behinderte Mitarbeitende stellen die Infrastruktur, den Pflegedienst, die Betreuung, die Produktion und Dienstleistungen, die Gastrobetriebe, Handel mit Behindertenhilfsmitteln (IWAZ REHAte.ch) und die Verwaltung sicher.
Alle Bereiche des IWAZ sind nach ISO 9001:2015 sowie Q-Behinderteneinrichtung:2016 (ehemals BSV-IV 2000) zertifiziert.
Das IWAZ gehört zu den schweizweit führenden Institutionen dieser Art.

 
IWAZ 1978

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